Ratchet & Clank
(OT: Ratchet & Clank)
Ratchet steht vor seinem Haus und bastelt gerade an einem selbstgebauten Raumschiff, als er plötzlich in der Nähe eine Raumkapsel abstürzen sieht. Drin sitzt Clank, gerade aus der Roboterfabrik entkommen. Clank hat einen Infobot bei sich, einen kleinen fliegenden Roboter mit Bildschirm, der eine Filmnachricht sowie Koordinaten eines Planeten enthält. In der Nachricht ist der Vorsitzende der Blarg zu sehen,
der Allererste Vorsitzende Drek.

Drek wendet sich an die Bürger von Novalis, einem Planeten nahe Ratchets Heimat Veldin, und erklärt seine Lage: Die Blarg haben ihren Heimatplaneten Orxon mit Giftmüll verschmutzt, sodass sie einen neuen Planeten brauchen. Deshalb haben die Blarg-Wissenschaftler (außerordentlich klug, obgleich Blarg-Soldaten unglaublich blöd sind) einen riesigen Greifer entwickelt, mit dem sie aus guten Planeten die besten Stücke herausreißen und diese in einem neuen Planeten vereinigen. Drek beendet seine Rede mit: „Unglücklicherweise wird ihr Planet Novalis durch diese Masseveränderung aus seiner Bahn geworfen und direkt in die Sonne geschleudert - aber Opfer müssen natürlich gebracht werden.“
Clank bittet Ratchet um seine Mithilfe, dieser erinnert sich an Captain Qwark (sprich wie Kwork), einen angeblichen Superhelden. So reisen die beiden auf der Suche nach Qwark durch die Galaxie. Qwark ist übrigens in Wahrheit nur ein Weichei, dem seine Berater durch gezielte PR zum Heldenimage verholfen haben.

Bald gelangt das Duo nach Umbris, wo sich Qwarks Hauptquartier befindet. Dort stellt sich heraus, dass Qwark sie nur in eine Falle gelockt hat, wobei ihm Clank nicht unerheblich durch seine Naivität geholfen hat, und sie töten will. Auf die Frage nach dem Grund verkündet er: „Das kann doch wirklich nicht so schwer sein! Ich bin der Sprecher von Dreks neuem Planeten.“
In der Folge zerstreiten sich Ratchet und Clank, eben weil Clank so naiv war, auf Qwark hereinzufallen. Außerdem will Ratchet eher Qwark fassen, während Clank eindringlich an Drek erinnert, das eigentlich viel wichtigere Ziel.
Doch Ratchets Wunsch sollte sich zuerst erfüllen: Auf einer Mondbasis besiegt Ratchet Qwark in einem Raumschiffkampf. Als Ratchet in einer Infobot-Nachrichtensendung sieht, was für ein Leid Drek mit seinem Egoismus verursacht, verbrüdert er sich wieder mit Clank im Kampf gegen Drek, den Sie schließlich auch töten können und somit selber zu gefeierten Helden werden.
Ratchet & Clank 2
(OT: Ratchet & Clank: Going Commando)
Ratchet und Clank werden während eines Fernsehinterviews für die Serie "Moderne Helden" überraschend in die Bogon-Galaxie teleportiert. Dort hat eine Firma namens Megacorp Gadgetron verdrängt. Deren Vorsitzender Abercrombie Fizzwidget beauftragt Ratchet und Clank, ein gestohlenes Experiment wiederzubeschaffen.
Interessant für den Spieler sind die Fernsehsendungen, die Ratchet und Clank im Raumschiff schauen, nämlich die Fortsetzungen von "Moderne Helden", die sich mit Qwark beschäftigen, die etwa 1 Jahr dauernde Geschichte zwischen Teil 1 und 2 erzählen und einem Schluss kommen: dass Qwark seit Monaten spurlos verschwunden ist.
Den Dieb kriegen sie bald zu fassen, das Experiment (ein kleines blaues Fellknäuel mit Füßen, Augen und Mund) wird wieder zu Mr. Fizzwidget gebracht. Der zerstört zuerst jedoch versehentlich Ratchets Raumschiff beim Einparken ("Keine Angst, Ratchet, es ist versichert.") und betätigt dann in seinem Raumschiff, angeblich versehentlich, den Schleudersitz ("Wie wäre es mit ein bisschen Musik?") und wirft unser Duo in einer verlassenen Mine in Tabora ab, die aufgrund von Megacorp in einer Wüste liegt ("Um der heimischen Flora und Fauna gerecht zu werden, verwandelten wir den undurchdringlichen Dschungel in eine übersichtliche Wüstenlandschaft.")
Bald finden Ratchet und Clank heraus, dass Fizzwidget sie loswerden wollte. Sie verbünden sich mit dem Dieb, der in Wahrheit eine Frau ist, nämlich Angela (englische Aussprache, nicht wie Frau Merkel).
Unterdessen kommt das Experiment unter dem Namen "Proto-Pet" (engl. pet = Haustier) auf den Markt. Was Ratchet und Clank schon vorher in einem Megacorp-internen Video erfuhren und was der Spieler schon lange wusste, bewahrheitet sich, nämlich dass das Proto-Pet äußerst gewalttätig und blutrünstig ist. Es beginnt durch seine extreme Brutgeschwindigkeit (ungefähr 5 sofort fortpflanzungsfähige Nachkommen alle 5 Minuten bis halbe Stunde) zu einer Höllenplage zu werden.
In der Megacorp-Fabrik auf Yeedil kommt es zum Showdown zwischen Ratchet, Clank, Angela und Mr. Fizzwidget. Dieser entpuppt sich (raten Sie mal) als Qwark, der die Proto-Pets selber entworfen hat, um die Welt ins Chaos zu stürzen und dann mit einem Streich die Plage zu besiegen (er kennt das einzig wirksame Gegenmittel) und seinen alten Superhelden-Status wiederherzustellen. Ratchet und Clank verhindern das natürlich und werden populärer denn je.
Ratchet & Clank 3
(OT: Ratchet & Clank: Up Your Arsenal)
Vor allem Clank profitiert von diesem Popularitätsschub. In seiner Fernsehserie "Geheimagent Clank" spielt er einen James-Bond-Verschnitt, während Ratchet nur den Chauffeur des Agenten übernimmt. Ratchet ist darüber nicht erfreut, da er eigentlich die ganze Arbeit gemacht hat, während Clank "sein halbes Leben als Rucksack verbracht hat". (Im Kampf hängt Clank an Ratchets Rücken, Arme, Beine und Kopf wie eine Schildkröte halb eingezogen, mit der einzigen Aufgabe, Waffen und Geräte aufzubewahren.)
Auf einmal trifft ein Hilferuf von Veldin, Ratchets Heimat, ein. Veldin wird von Tyrrhanoiden angegriffen, kleinen bis mittelgroßen Aliens, die vor allem durch Masse überzeugen. Ratchet und Clank fliegen dorthin und werden von den galaktischen Schutztruppen sofort als Commander akzeptiert.
Ratchet und Clank erhalten nach Zurückschlagung der Tyrrhanoiden den Auftrag, im Dschungel von Florana nach einem mystischen Waldmensch zu suchen. Der entpuppt sich als (wer hätte es gedacht?) Qwark.
Qwark wird prompt an die Spitze der galaktischen Schutztruppen gesetzt und holt sich alte Freunde als Verbündete: seine adipöse Robo-Fitnesstrainerin Helga, außerdem Al, Inhaber eines Roboshacks, sowie Skidd McMarx, berühmter Hoverboardfahrer. Insgesamt eine sehr merkwürdige, aber nach kurzer Zeit eingespielte Truppe.
Mit der Vernichtung der Tyhrranoiden wird klar, wer der eigentliche Gegner ist:
Dr. Nefarious, ein wahnsinniger, unglaublich kluger Roboter, der fast allen Robotern eingeredet hat, dass biologische Lebensformen nicht lebenswert sind und vernichtet werden müssen. (Das ist auch der Grund für den Hype um Clank.)
Ratchet und Clank glauben, in der Popsängerin Courtney Gears (Allegorie auf, naja, das können Sie sich sicherlich denken nämlich Britney Spears) einen Verbündeten gefunden hat, als sie sich als eine ihrer mächtigsten Feinde entpuppt.

Ratchet: Gladiator
(OT: Ratchet: Deadlocked)
Ratchet: Gladiator ist eine sehr stark abgewandelte Version von Ratchet & Clank, weshalb wohl die übliche Nummerierung ausgesetzt wurde. Ein Grund ist, dass Ratchets kleiner Roboterfreund Clank nicht mehr aktiv am Geschehen beteiligt ist, sondern über Funk Ratchet in allen Situationen unterstützt.
Ratchet, Clank und „Big Al“ werden in diesem Teil von Gleeman Vox, Medienmogul und Leiter von Pox Industries, entführt, um an einer illegalen, intergalaktischen Kampfsendung namens „Dreadzone“ teilzunehmen. In diesem Teil wurden die aus Teil 3 sehr beliebten Arena-Kämpfe zu einem wesentlichen Bestandteil des Spieles erweitert. Während Clank und Al in einer Art Hauptquartier sitzen, muss sich Ratchet durch eine Vielzahl von Arenen kämpfen um am Ende gegen Vox' „Exterminator Champion“, Ace Hardlight, anzutreten und sich die Freiheit zu erkämpfen.


Dallas und Juanita, die zwei Moderatoren von Dreadzone, kommentieren im Hintergrund das Geschehen. Die humorvollen Kommentare wiederholen sich allerdings nach kurzer Zeit. Auch vermisst man in diesem Teil Captain Qwark, der sich erst nach dem Endkampf mit einem Funkspruch meldet.
Erneut wurde die mögliche Anzahl an Nanotechs und Waffenleveln erhöht. Die Waffen steigen jetzt bis Stufe 10 auf. Wenn man einen Stufe-11-Zusatz kauft, kann man die Prozedur bis Level 99 fortsetzen. Die Grenze für Nanotech wird bei 999 vermutet, es existieren aber weder Belege, dass jemals eine Grenze erreicht wurde, noch, dass eine Grenze existiert. Insgesamt erscheinen mehr als 10 Stufen für Waffen und mehr als 100 Nanotechs unnötig, da dies den Schwierigkeitsgrad und Langzeitspielspaß des Spieles erheblich senkt.
